Die Masdar Initiative

Das Emirat Abu Dhabi hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren weltweit einen Namen als zuverlässiger Energielieferant geschaffen. Diesem Ruf will die Region auch in Zukunft gerecht werden, weshalb Abu Dhabi sich als modernes Drehkreuz für Erneuerbare Energien etablieren will. In Folge dieses Engagements wird in der Region ein gänzlich neuer Industriezweig entstehen, wodurch das Emirat Abu Dhabi künftig als Katalysator für den weltweiten Wandel im Sektor für Erneuerbare Energien wirken soll.

Um diese Ziele in greifbare Nähe zu rücken, wurde die Masdar Initiative ins Leben gerufen, die eine stringente und ganzheitliche Strategie verfolgt:

  • Investition, Forschung und Entwicklung von Technologien im Bereich der alternativen Energien und deren Ansiedlung in Abu Dhabi,
  • strategische Zukäufe in der ganzen Welt, um die Innovationskraft zu fördern,
  • Finanzierung von aufstrebenden Unternehmen mittels Venture Capital und Private Equity,
  • sowie Förderung und Austausch von Wissen und Expertise im Bereich der Erneuerbaren Energien zur Generierung eigener patentgeschützter Technologien

Als Basis für die strategische Umsetzung engagieren sich die Vereinigten Arabischen Emirate durch die Masdar Initiative in unterschiedlichen Technologiebereichen:

  • Photovoltaik
  • Solarthermie
  • Wasserstoff
  • Technologien zur Abscheidung und Speicherung von CO2
  • Energieeffizienz
  • Energiespeicherung

Um an der Entwicklung in den verschiedenen Technologien effizient mitwirken zu können, hat sich die Masdar Initiative starke Partner gesucht:

  • Firmenpartnerschaften bestehen unter anderem mit Shell, BP, General Electric, Total und Rolls Royce; im Bereich Finanzierung zählen die Credit Suisse, die Citibank oder Morgan Stanley zu engen Kooperationspartnern
  • Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten treibt die Masdar Initiative mit dem Massachusetts Institut für Technologie (MIT), TokyoTech, der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH), dem Imperial College London, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der New Yorker Columbia University voran